Beratung durch Datenschutzbeauftragten

Ganz allgemein formuliert ist ein Datenschutzbeauftragter (DSB) eine natürliche Person, die die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften zu überwachen hat.

Die Landesdatenschutzbeauftragten und der Bundesdatenschutzbeauftragte sind dabei für die Kontrolle und Beratung von öffentlichen Stellen der jeweiligen Bundesländer bzw. des Bundes verantwortlich. Während der betriebliche DSB die Aufgabe hat, Unternehmen zu unterstützen und zu beraten. Ob die Stelle des DSB hierbei intern oder extern besetzt wird, können die Unternehmen selbst entscheiden.

Am 01. Dezember 2021 tritt das „Gesetz zur Regelung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien“ (kurz: Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz / TTDSG) in Kraft. Damit sollen die Datenschutzbestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG), des Telemediengesetzes (TMG) und des Fernmeldegeheimnisses an die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und die ePrivacy-Richtlinie angepasst werden. Gleichzeitig werden diese Vorschriften im TTDSG vereinigt.

Viele Arbeitgeber haben es pandemiebedingt in den vergangenen Monaten möglich gemacht, dass ihre Angestellten (ganz oder teilweise) im Home- bzw. Mobile-Office arbeiten konnten. Jetzt kehren viele Beschäftigte wieder zurück an ihren Arbeitsplatz. Um einen einigermaßen normalen und vor allem sicheren Arbeitsalltag gewährleisten zu können, müssen die Unternehmen allerdings einige Vorkehrungen treffen. Denn die Coronavirus-Pandemie ist noch nicht vorbei.

Datenschutz

Es gibt viele Möglichkeiten, wie gegen den Datenschutz bzw. die DS-GVO verstoßen werden kann. Ein pflichtbewusster Umgang mit personenbezogenen Daten ist für viele einfach immer noch nicht selbstverständlich. Das kann für Unternehmen aber nicht nur richtig teuer werden, sondern auch den guten Ruf und somit das Vertrauen von Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern negativ beeinflussen, was schlimmstenfalls den Verlust von Aufträgen und letztendlich Umsatz bedeutet.

3 Jahre DS-GVO

Aufgrund des 3. Jahrestages der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) benennt der Dachverband „European Federation of Data Protection Officers“ (EFDPO) den 25. Mai 2021 zum 1. Internationalen Tag der Datenschutzbeauftragten.

Handy mit SMS-Nachricht

Derzeit erhalten einige von uns die ein oder andere SMS-Nachricht eines vermeintlichen Paketdienstes, in der sie darüber informiert werden, dass ihre Bestellung unterwegs ist. Angefügt ist ein Link, um beispielsweise die Sendung zu verfolgen.

Im Februar 2021 wurde Medienberichten in Frankreich zufolge bekannt, dass etwa 500.000 sensible Daten französischer Patienten von Hackern online veröffentlicht wurden. Entdeckt wurde das Datenleck vom französischen Journalisten Damien Bancal, der in seinem Cybersecurity-Blog „Zataz“ über seine Recherchen informiert.

Das taiwanesische Computerunternehmen Acer ist offenbar Opfer des erst kürzlich publik gewordenen Hacker-Angriffs auf Microsoft geworden und wird jetzt um eine Rekordsumme erpresst.

Bezüglich des Datenschutzes wird grundsätzlich ein einheitliches Maß benötigt. Er soll nicht nur Verbraucher und Mitarbeiter schützen, sondern auch den Missbrauch von Daten verhindern. Er sollte dabei jedoch nicht über das Ziel hinausschießen und deutsche sowie europäische Unternehmen durch horrende Bußgelder im Wettbewerb benachteiligen oder gar in ihrer Existenz gefährden.

Digitale Medien und Lerninfrastrukturen bieten die Möglichkeit, gänzlich neue Lernformen zu gestalten. Durch ihren Einsatz kann der Unterricht in vielen Schulfächern lebendiger, inspirierender und praxisbezogener strukturiert werden. Außerdem können dadurch Lernfortschritte zuverlässig erfasst sowie Lernbausteine und Lernmaterialien systematisch eingesetzt werden. Das Lernen im Unterricht und abseits der Schule lässt sich hiermit sinnvoll miteinander kombinieren, was letztlich auch unterstützend dabei hilft, Bildungsbenachteiligungen entgegenzuwirken. Parallel dazu wird den Kindern und Jugendlichen ein gewissenhafter Umgang mit diesen digitalen Produkten vermittelt.

Im Juni dieses Jahres veröffentlichte das Robert-Koch-Institut (RKI) im Auftrag der Bundesregierung die Corona-Warn-App als digitale Ergänzung zu den bisher getroffenen Maßnahmen Abstand halten, Hygiene und Alltagsmaske. Die App macht unser Handy sozusagen zu einem Warnsystem, das uns darüber informiert, wenn wir Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten. Je mehr Menschen die App herunterladen und auch richtig bzw. aktiv nutzen, desto besser soll es gelingen, Infektionsketten schneller nachzuverfolgen und früh zu durchbrechen.

Am Mittwochnachmittag (09.12.2020) teilte ein Sprecher der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam mit, dass unbekannte Hacker in deren Rechner eingedrungen seien. Bisher wurden weder bezüglich des Umfangs oder Zeitpunkts der angegriffenen Dateien noch über Mutmaßungen zu den Angreifern genauere Angaben gemacht.

Videokonferenzen in Unternehmen sind schon lange keine Seltenheit mehr. Doch seit Beginn dieses Jahres aufgrund der Corona Pandemie viele Menschen mehr oder weniger dazu gezwungen sind, im Homeoffice zu arbeiten, werden Videochats noch häufiger genutzt. Heutzutage dienen diese aber nicht mehr nur betrieblichen Zwecken, sondern auch immer mehr dem privaten Informationsaustausch.

Bislang erhält die SCHUFA weitaus weniger Informationen, als viele Menschen annehmen. Denn wie viel Geld auf den jeweiligen Kundenkonten liegt oder wofür es ausgegeben wird, weiß die Wiesbadener Auskunftei bis dato nicht. Das könnte sich jedoch aufgrund einer EU-Richtlinie ändern.

Microsoft ergreift unter dem Namen „Defending Your Data“ (frei übersetzt: Schutz/Verteidigung Ihrer Daten) zusätzliche Maßnahmen zum Datenschutz seiner Kunden weltweit. Das teilte Julie Brill, Chief Privacy Officer bei Microsoft, in einem Blogbeitrag am 20. November 2020 mit.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Professor Ulrich Kelber, sieht sich durch die Entscheidung des Landgerichts Bonn bestätigt: Das LG Bonn hat heute geurteilt, dass 1&1 für seinen Verstoß haftet. Das zeigt: Datenschutzverstöße bleiben nicht ohne Folgen.

Datenschutz im Home-Office

Immer mehr Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wünschen sich Homeoffice-Arbeitsplätze. Auch aktuell ist das in vielen Branchen ein sehr gefragtes Thema. Aufgrund der derzeitigen Situation der stetig fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus ermöglichen es immer mehr Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter die Arbeit von daheim erledigen können. Das hilft letztendlich dabei, flexibler zu arbeiten und bietet die Möglichkeit, Job und Familie besser miteinander zu kombinieren. Aber leidet im Homeoffice der Datenschutz?

Seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) im Mai 2018 drohen Unternehmen im Falle eines Datenschutzverstoßes Bußgelder in Millionenhöhe. Nicht zuletzt ist das für viele Firmen überhaupt erst der Grund, sich mit dem Thema Datenschutz zu befassen. Doch bei einer Verletzung der Datenschutzgesetze können die Unternehmen nicht nur allein durch Bußgelder abgestraft werden.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) Prof. Dr. Johannes Caspar erließ gegen das schwedische Modeunternehmen Hennes & Mauritz (H&M), das seinen deutschen Sitz in der Hansestadt hat, einen Bußgeldbescheid in Höhe von rund 35,3 Millionen €, nachdem im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass mehrere hundert Angestellte...

Am 02. Oktober 2020 gab die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (kurz: Datenschutzkonferenz, DSK) eine Pressemitteilung bezüglich der Untersuchung des datenschutzgerechten Einsatzes von Microsoft Office 365 heraus.

US-Flagge mit EU

Seit dem 16. Juli 2020 gilt der „Deal“, auf den sich die EU und die USA 2016 geeinigt hatten, nicht mehr. Bis dato waren wir nämlich in dem Glauben gelassen, dass der Datentransfer von Europa in die USA unter dem Schutz des „Privacy Shield“ abläuft. Dieses Abkommen erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun allerdings für ungültig.

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